Hilft Meditation wirklich gegen Stress und Angstzustände?

Stress, Angstzustände und auch Depression sind heute leider keine Seltenheit mehr. Sie können unser alltägliches Leben ziemlich auf den Kopf stellen und es so zu einem täglichen Kampf gegen diese Symptome unserer heutigen Gesellschaft verkommen lassen. Anstatt starke Medikamente einzunehmen fragen sich daher immer mehr Menschen ob es nicht einen sanfteren Weg gibt, diesen Problemen zu begegnen und für mehr Ausgeglichenheit in ihrem Leben zu sorgen. Immer mehr Erkenntnisse weißen dabei darauf hin, dass Meditation und Achtsamkeit für ein gesundes und ausgeglichenes Leben sehr hilfreich sein können.

Eine  Studie mit dem Namen „The effect of mindfulness meditation training on biological acute stress responses in generalized anxiety disorder., welche Anfang des Jahres in dem wissenschaftlichen Journal „Psychiatry Research“ erschienen ist, untersuchte dazu anhand 70 erwachsenen Teilnehmern mit genereller Angststörung die Wirksamkeit von Mindfullness-Based Stress Reduction (MBSR). Die eine Hälfte der Probanden erhielt dazu  über den Studienzeitraum regelmäßige MBSR Einheiten, die andere Hälfte diente als Kontrollgruppe und musste ohne die MBSR Einheiten auskommen.  Die Wissenschaftler fanden dabei heraus, dass die Teilnehmer welche MBSR erlernt und regelmäßig angewandt hatten, ein viel niedrigeres Niveau eines spezifischen Biomarkers für Stress im Körper zeigten. Dies könnte laut den Wissenschaftlern darauf hinweisen, dass Meditation nicht nur dabei hilft wie sich eine Person subjektiv fühlt, sondern dass durch Meditation auch Effekte auf zellulärer Ebene ausgelöst werden und dafür Sorge tragen dass wir ein Leben mit weniger Angst und Stress führen können.

Die Erkenntnis der Forscher reiht sich in eine Vielzahl von positiven Forschungsergebnissen ein, welche Wissenschaftler in den letzten Jahren zu dem Thema Meditation / Achtsamkeit und Gesundheit gemacht haben.

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